Winterhaut - die 5 besten (Pflege) - Tipps

23. Dezember 2020 | Hautpflege
Draußen klirrend kalt, drinnen trockene Heizungsluft und in diesem Jahr kommt auch noch die Maske dazu. Die Winterzeit setzt unserer Haut extrem zu und stellt für ihre Pflege eine besondere Herausforderung dar. Die Creme, die im Sommer noch perfekt war, reicht jetzt hinten und vorne nicht mehr und der sanft gebräunte Sommerteint ist einer blassen und fahlen Haut gewichen, auf der jeder noch so kleine Pickel und die kleinste Rötung auffällig ins Auge sticht.
Mit ein paar gezielten Umstellungen in der Pflege und liebevollen Aufmerksamkeiten, kann man seiner Haut jetzt trotzdem etwas Gutes tun und sie wieder zum Strahlen bringen.


Meine Pflegetipps für die Winterhaut:



1. Mehr Lipide
Die Witterungsverhältnisse im Winter saugen die Feuchtigkeit regelrecht aus der Haut. Ein intakter Lipidverschluss verhindert das. Die Lipide legen sich auf die Haut und sorgen dafür, dass das Wasser in der Haut bleibt. Sowohl eine trockene als auch eine fettige Haut benötigen im Winter mehr Fett, Es ist ein Trugschluss, dass eine ölige Haut keine Lipide braucht und auch wenn im Sommer ein Serum oder eine leichte Gelcreme ausreicht funktioniert das im Winter meistens nicht.

Coldcreams und reichhaltige Fettcremes sind für eine unreine Haut defintiv too much und würden vermehrt Pickel sprießen lassen. Ideal sind leichte Pflegeöle, die  nicht komedogen wirken wie z.B. Traubenkern- Hagebutten-, Distel-, Jojoba- und Himbeersamenöl. 1-2 Tropfen von dem Öl oder einer Ölmischung in die bewährte Creme mischen und schon ist die Standardpflege wintertauglich.

 Wenn die Haut ölig und trocken zugleich ist und zusätzlich sehr empfindlich, dann kann man auch eine dünne Schicht reine Sheabutter auf die Haut geben. Sheabutter ist null komedogen und hat regenerierende Eigenschaften. Reine Sheabutter ist auch eine super Ersatz für Coldcreams, die häufig komedogene Fette enthalten und für unreine Häute ungeeignet sind.

Übrigens: Je mehr Feuchtigkeit die Haut verliert, umso mehr Fett produziert sie, um sich elastisch zu !


2. Peelings
Trockene und dehydrierte Haut verhornt viel schneller – sprich tote Hornschuppen lösen sich nicht von der Haut, verstopfen die Poren, fördern die Entstehung von Unreinheiten und lassen den Teint leblos und fahl aussehen. Die sonnenarme Zeit im Winter ist daher ideal für Peelings. Fruchtsäuren, sogenannte Aha´s, lösen die abgestorbenen Hornschuppen, befreien die Poren, Pickelmale und Überpigmentierungen verblassen und die Haut leuchtet mit einem rosigen Glow. Seren und Wirkstoffe können anschließend wieder viel besser von der Haut aufgenommen werden.
Einfach 1-2x pro Woche ein effektives Fruchtsäurepeeling auftragen (z.B. Anti Blemish Peeling Solution von Love Pure Skin ) Für die empfindliche Haut ( (z.B. Overnight NEW Skin Cream von Love Pure Skin)



3. Feuchtigkeit
Seren und Ampullen sind richtige „Durstlöscher“. Sie enthalten Hyaluronsäure und spenden der Haut viel Feuchtigkeit und füllen so die Depots in der Haut wieder auf. Fältchen werden so aufgepolstert und der Verhornung der Haut vorgebeugt. (z.B. Intense Hydrating Serum)


Ganzheitlicher Tipp: Silicium bindet im Körper Flüssigkeit und ist am Kollagenaufbau beteiligt. Kräftige Fingernägel, straffes Bindegewebe und starke Knochen sind ebenfalls Folge einer ausreichenden Siliciumversorgung. Außerdem scheinen Siliciumsilikate eine günstige Wirkung auf das Immunsystem und die Wundheilung zu haben - was sich bei einer unreinen Haut ebenfalls sehr positiv auswirken kann. Zuführen kann man Silicium über die Ernährung z.B. als leckeres Porridge aus Hafer und Hirse, als Tee: Brennnessel und Schachtelhalm oder über das Schüssler Salz Nr. 11.


4. Maskenzeit
Masken sind Multitasker und unterschätzte Schönheitshelfer. Unsere Haut ist im Winter dankbar für jede Zusatzpflege, die sie kriegen kann. Trockene Häute freuen sich über nährende Spezialmasken auf Cremebasis, die auch gerne über Nacht liegen bleiben dürfen. Fettige Haut liebt Tonerden (am besten mit reinem Aloeveragel anrühren, dann trocknen sie die Haut nicht so stark aus)  und Feuchtigkeit spendende Gel-Masken mit Aloe vera und Hyaluron.


5. Vitamin D
Die Haut ist im Sommer immer viel besser als im Winter? Daran könnte auch ein Mangel an Vitamin D schuld sein. Vitamin D wird in der Haut unter Sonneneinstrahlung gebildet, die im Winter gen null ist.
Vitamin D hat einen großen Einfluss auf die Haut. Es schützt vor Infektionen, lässt Wunden schneller heilen und fördert die Zellteilung. Außerdem ist Vitamin D ein wichtiger Immunregulator und zuständig für ein schlagkräftiges Immunsystem. Eine gezielte Zufuhr kann bei einem Mangel sinn machen. Beim Hausarzt kann man seinen Status übrigens für ca. 30.-€ messen lassen.
Ein gutes Vitamin D Präparat erhält man z.B. bei Sunday naturals



Fazit: Auch wenn eine unreine Haut im Winter eine reichhaltiger Pflege braucht, kann man seine Hautpflege so gestalten, dass sie die Haut nicht überfettet und mehr Unreinheiten entstehen. 

Komm gut durch den Winter und bleibe gesund

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